Flipped Classroom vs. traditioneller Präsenzunterricht

Für das Bildungswesen ist es eine Veränderung um 180 Grad. Aber was heißt das? Dieser Artikel erklärt, was man unter dem Konzept Flipped Classroom und traditionellem Präsenzunterricht versteht. Am Ende werden die Unterschiede zusammengefasst. :-)

Flipped classroom vs traditional classroom

Was bedeutet Flipped Classroom?

Flipped Classroom, was versteht man darunter? Für „traditionellen“ Unterricht bedeutet es eine Änderung um 180 Grad. Aber was heißt das? Das Konzept Flipped Classroom gibt den Lernenden direkten Zugriff auf die Lerninhalte. Die Lehrkräfte erfüllen dabei die Funktion eines Coachs oder Mentors. In diesen Model müssen Lernende sich auf den Präsenzunterricht vorbereiten. Während des Präsenzunterrichts können Lehrkräfte sich auf die Anwendung und die Vertiefung des Lernstoffs fokussieren.

Was ist traditioneller Präsenzunterricht?

Im traditionellen Präsenzunterricht bildet die Lehrkraft die Brücke zwischen den Lernenden und den Inhalten. Lernende wissen nichts oder nur wenig über das Thema, wenn sie zum Unterricht kommen. Im Unterricht wird ihnen das Wissen vermittelt; oft handelt es sich dabei nur um Basiswissen zum Thema. Die umfassenderen Kenntnisse müssen sich die Lernenden zu Hause aneignen, das nennt man dann Hausaufgaben. :p Der Wissensstand wird meistens erst nach einer Prüfung beurteilt.

Wo liegt der Unterschied?

Das Konzept Flipped Classroom gibt den Lernenden direkten Zugriff auf die Lerninhalte, während sie im traditionellen Präsenzunterricht nicht direkt auf die Inhalte zugreifen können. Zwischen ihnen und den Inhalten steht die Lehrkraft. Mit dem Flipped-Classroom-Modell müssen Lernende sich auf den Präsenzunterricht vorbereiten. Beim traditionellen Modell müssen die Lernenden nach dem Präsenzunterricht meistens Hausaufgaben erledigen.

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