Warum Assessments im Unterricht wichtig sind

Lehrkräfte setzen Assessments häufig im Unterricht ein. Warum müssen Sie Ihren Unterricht mithilfe von Assessments verbessern? In diesem Artikel erfahren Sie, warum Assessments eine so wichtige Rolle beim Lernen spielen.

Why assessment is important in education

Wenn Sie damit beginnen, den Unterricht (das Unterrichtsmaterial) für Ihre Schüler zu erstellen, werden Sie Ihren Unterricht bewerten müssen. Sie setzen eine Reihe von Zielen ans Ende jedes Kapitels und/oder ans Ende des Unterrichts. Mit einem Assessment lässt sich feststellen, ob diese Ziele erreicht wurden. Fragen, die bei der Durchführung von Assessments immer wieder auftauchen, sind: „Lehren wir, was wir lehren sollten?”, „Erreichen wir die Ziele, die wir uns für den Unterricht gesetzt haben?”, „Gibt es eine Möglichkeit, den Unterricht und das Lernen zu verbessern?” Diese Fragen gehören nicht einfach nur an einen bestimmten Punkt der Unterrichtsentwicklung. Sie müssen sich diese Fragen im gesamten Unterrichtsverlauf stellen und sogar nachdem Sie diesen bereits umgesetzt haben. Assessments beeinflussen Entscheidungen in unterschiedlichen Bereichen: Noten, Fortschritt, Unterrichtsbedarf, Platzierung und Curriculum.

Als erstes müssen Sie feststellen, welche Art von Assessment Sie brauchen. Es gibt drei Arten: Ein bedarfsorientiertes Assessment, ein zielorientiertes Assessment und ein Performance-Assessment.

Bedarfsorientiertes Assessment

Was genau versteht man unter einem bedarfsorientierten Assessment? Ein bedarfsorientiertes Assessment soll Schwächen in der Performance erkennen. Sobald die Schwächen identifiziert wurden, können Sie nach Maßnahmen suchen, wie diese zu lösen seien.

Arten von bedarfsorientierten Assessments

Normativer Bedarf

Wird ermittelt, indem man die Zielgruppe mit dem nationalen Standard vergleicht. Ein normativer Bedarf besteht, wenn die Leistung der Zielgruppe unter dem nationalen Standard liegt.

Komparativer Bedarf

Wird ermittelt, indem man die Zielgruppe mit einer äquivalenten Gruppe vergleicht. Man spricht von einem komparativen Bedarf, wenn eine Diskrepanz zwischen den beiden Gruppen besteht.

Gefühlter Bedarf

Wenn eine Person den Wunsch oder das Gefühl verspürt, dass etwas an ihrer eigenen Leistung oder an der Leistung der Zielgruppe verbessert werden muss. Es besteht eine Diskrepanz zwischen dem aktuellen und dem gewünschten Zustand.

Mitgeteilter Bedarf

Ein gefühlter Bedarf, der zum Ausdruck gebracht wurde.

Voraussichtlicher Bedarf und zukünftiger Bedarf

Eine Methode, um Veränderungen, die in Zukunft auftreten werden/könnten, zu identifizieren.

Wichtiger zufälliger Bedarf

Seltene Fälle, die erhebliche Auswirkungen haben könnten. Das sind potentielle Probleme, die auftreten könnten.

Zielanalyse oder zielorientiertes Assessment

Ein bedarfsorientiertes Assessment ist nicht immer machbar. Eine alternative Herangehensweise ist eine Zielanalyse oder ein zielorientiertes Assessment. Es beginnt mit einem identifizierten Problem und richtet sich auf eine Lösung aus. Eine Zielanalyse kann auch die Daten aus einem bedarfsorientierten Assessment nutzen, um die Prioritäten festzulegen.

Performance-Analyse/Assessment

Bevor Sie mit der Gestaltung des Unterrichts beginnen, sollten Sie zunächst feststellen, ob Unterricht oder Training das Problem überhaupt lösen werden. Training ist nur dann wirksam, wenn es nicht nur auf die Symptome des Problems, sondern auch auf das Problem selbst ausgerichtet ist. Mit einer Performance-Analyse werden die Probleme der Performance (also der Leistung) ermittelt. In anderen Worten: In diesem Prozess identifizieren Sie die Ursache des Problems. Sobald Sie die Ursache des Problems kennen, können Sie die beste Lösung finden. Typische Performance-Probleme sind beispielsweise fehlende Kenntnisse oder Kompetenzen, fehlende Motivation, Umweltfaktoren, Managementfaktoren und zwischenmenschliche Beziehungen.

Erfahren Sie mehr über Assessment im Unterricht.

Nützliche Links

Study.com
Kent State University

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